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Münsingen

Foto: RTF.1
Was die Messe „schön&gut“ dieses Jahr zu bieten hat

Am Donnerstag hat die „schön&gut“ im Alten Lager in Münsingen zum 18. Mal ihre Tore geöffnet. 235 Aussteller waren dieses Jahr im albgut vor Ort. Wie immer boten sie eine weite Bandbreite an Dekoartikeln, Textilien, Genussmitteln und mehr an, mit vielem Vertrautem und einer ganzen Menge an Neuem. Wir waren vor Ort.

Direkt zum Start, an einem kühlen Donnerstagmorgen, ist der Andrang bereits groß. Schon direkt hinter dem Eingang betrachten Besucher Felle, probieren Accessoires aus heimischer Manufaktur an und betreten die ersten Hallen, die viele der Händler auf der Messe beherbergen.

Ein solider Start für Katrin Hemminger-Lang, Projektleiterin bei solutioncube: "Es ist ein normaler Werktag, es ist ein Donnerstag. Und für das finde ich jetzt den Besucherzustrom sehr gut. Ich laufe dann immer so herum, dass man mich nicht erkennt, als Projektleiterin. Ich hab bis jetzt keine negativen Stimmen gehört, also ich sehe Einkaufstaschen, ich sehe glückliche Gesichter. Das Wetter spielt mit. Die Aussteller sind auch glücklich."

Am frühen Nachmittag wird es wärmer, noch ein Mal goldenes Herbstwetter. Zugleich wird es langsam wirklich voll. Kein Wunder: Es gibt auch viel zu sehen. Wer eine Halle betritt, kann dort einen Lichtervorhang oder einem Stand mit Weihnachtsdekorationen entdecken. Eine Halle weiter finden sich Biolebensmittel, von Fertigessen bis zu Gartenprodukten. Hinter einer versteckten Tür liegt ein Präsentationsraum für regional hergestellte Möbel. Nadelgefilzte Püppchen in zahlreichen Farben, ebenso farbenfrohe handgemachte Hüte, Zirbenholzbetten und Bettbezüge in einem Gebäude, Westen, Jacken und Schals in einem Zelt davor.

Neben den Produkten werden auch zahlreiche Erlebnisse geboten. Ein Heißluftballon wird live aufgeblasen, Schafe werden von Schäferhunden über die Felder getrieben. Ein Musikant spielt Livemusik auf dem Akkordeon. Jedes Jahr bietet die schön&gut eine enorme Bandbreite und jedes Jahr bietet sie vieles, was noch nie zuvor da war. Ganze 30 Aussteller sind zum ersten Mal dabei.

"Wir haben eine lange Liste von Ausstellern, die gern kommen wollen." Stephan Allgöwer, Veranstalter der Messe, freut sich, dass so viel frisches Blut Interesse zeigt. "Ich habe immer mal wieder gedacht, da kommt eigentlich nichts mehr nach. Aber jedes Jahr tauchen doch immer wieder neue Aussteller auf und Start-ups von der Alb und um die Alb herum, die irgendwas machen. Und das finde ich eigentlich ganz schön."

Einer dieser Neulinge ist der Schwäbische Streuobstparadies e.V. Die Streuobstbauern haben eine Ausstellung regionaler Apfelsorten mitgebracht. Wer nur Pink Lady und Granny Smith aus dem Supermarkt kennt, kann hier eine Menge entdecken. Auch ein Gewinnspiel gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal.

Allgöwer erklärt: "Wir wollten einfach so ein bisschen Action und interaktiv mit Besuchern spielen. Und haben gefragt, ob ein paar Aussteller ein paar Preise spendieren. Die Eintrittskarte ist gleichzeitig ein Los und ich glaube, jedes vierte Los gewinnt. Das geht vom Apfel bis zu anderen lustigen Preisen."

Diese Preise können sich Gäste direkt bei den Ständen abholen. Das motiviert, sich umzusehen. Hier geht es nicht um Autos oder Möbel, sondern um kleinere Schmankerl, wie Würste, Brötchen oder Ähnliches.

Und wer hier Appetit bekommt, muss auch nicht lange hungern. Denn neben Produkten, die Besucher nach Hause mitnehmen können, gibt es auch eine große Bandbreite an Streetfood zu entdecken. Wer etwas wagen möchte, darf kreative Maultaschenkreationen oder ein schwäbisches Kebab probieren. Wer etwas Altbewährtes will, kann sich auch einfach einen Cheeseburger mit regionalen Zutaten holen. Schönes und Gutes, Neues und Altes.

Wer mehr erfahren will, kann am Wochenende unser ausführliches Messemagazin ansehen. Und bis Sonntag können sich Interessierte die Messe selbst anschauen.


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