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Pfullingen

Foto: RTF.1
Matchday: Die Ausbildungsmesse für Geflüchtete

Geflüchtete Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder nach einem Praktikum zu unterstützen: Das hat sich die Ausbildungsmesse Matchday auf die Fahnen geschrieben. Das Amt für Migration und Integration des Landratsamtes Reutlingen veranstaltete diese Messe am Donnerstag-Nachmittag im Integrationszentrum Pfullingen.

Reger Andrang herrschte auf der Ausbildungsmesse für Geflüchtete. In den etwas beengten Räumlichkeiten – ein großer Raum und ein Flur – trafen sich die Migranten mit ihren potenziellen Arbeitgebern. Doch trotz des Fachkräftemangels nimmt das Interesse seitens der Unternehmen ab. 

"Dieses Jahr, man merkt schon auch die prekäre wirtschaftliche Lage, wir hatten ein bisschen Probleme diesmal, Unternehmen auch zu aquirieren, und trotzdem ziehen wir es weiterhin durch und ja, sind auch hier jetzt im Integrationszentrum dieses Mal, sehen wir, dass es nach wie vor sehr gut angenommen wird", sagt Svenja Hentschel, die Koordinatorin für Arbeitsmarktintegration am Reutlinger Landratsamt.

Das Amt für Migration und Integration plant ungefähr drei Jobmessen für Geflüchtete im Jahr. Diesmal liegt der Fokus auf der Ausbildung.

"Wir haben einfach einen ganz, ganz großen Zulauf von Personen, die in den Arbeitsmarkt integriert werden wollen", sagt Svenja Hentschel. "Also sei es jetzt über Beschäftigung oder Ausbildung, die einfach aktiv auf der Suche sind, und wir machen das im 1:1-Setting in unserer täglichen Arbeit, dass wir Beratung anbieten."

Die Messe bildet eine wertvolle Ergänzung zur persönlichen Beratung. Hier können Geflüchtete und Unternehmen direkt in Kontakt kommen. Die Unternehmen kommen unter anderem aus dem Handwerk, dem Bereich Pflege und der Gebäudereinigung. Aber auch reine Weiterbildungsunternehmen sind am Start. So manches Beschäftigungsverhältnis hat auf einer Messe wie dieser ihren Anfang genommen. 

"Was auf jeden Fall immer sehr positiv anläuft, ist auch erst mal die Praktikumsstellen, also da haben wir auch immer einige, die erst mal in ein Praktikum starten, sehr niedrigschwellig bei den unterschiedlichen Unternehmen, klar ist oft natürlich Sprache auch manchmal ein Hindernis, wo dann auch gesagt wird: Ah, wir hätten gerne noch ein bisschen mehr Sprache", so Hentschel.

In diesem Fall schaue man im Nachhinein, was an Qualifikation über die Sprachkurse des Amts für Migration und Integration möglich sei, so Svenja Hentschel.


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